Prof. Dr. Christoph Butterwegge am 08.12.2017 im Pluto!

Fachveranstaltung  „Armut und Demokratie“ mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge
„Armut“ und „Demokratie“ sind Schlüsselbegriffe des politischen Diskurses der Gegenwart. Einerseits wird die Auseinandersetzung mit den sozioökonomischen Lebensbedingungen der Menschen gern mit der aktuellen Flüchtlingssituation in Zusammenhang gebracht, andererseits wird das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft im Zusammenhang von Migrations- und Globalisierungsprozessen diskutiert.

Doch was bedeutet die sich vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich für unser politisches System, eine parlamentarische Demokratie, die eine Volksherrschaft zu sein beansprucht? Wer kann in welcher Form einen Beitrag für die repräsentative Demokratie leisten, wenn seine Lebensbedingungen schwierig sind? Und welche Alternativen haben Menschen, die sich aufgrund ihrer geringen Teilhabechancen an den Rand der Gesellschaft gedrängt fühlen?

Die Fachveranstaltung „Armut und Demokratie“ mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge möchte solche Fragen beantworten und einen Einblick in die Zusammenhänge zwischen sozioökonomischem Status und demokratischer Partizipation gewähren. Vor dem Hintergrund der letzten Wahlergebnisse in Herne sollen Möglichkeiten der Armutsbekämpfung sowie Spannungsverhältnisse in einer demokratischen Gesellschaft diskutiert werden. Die Moderation wird von Andrea Müller, Coach im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, übernommen.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge war von 1998 bis 2016 Professor für Politikwissenschaft und ist Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien an der Universität zu Köln. 2017 war er Kandidat der Partei Die Linke bei der Wahl des Bundespräsidenten. Er gilt als einer der profiliertesten Armutsforscher in Deutschland. Zuletzt sind seine Bücher „Armut“, „Armut in einem reichen Land“ sowie „Hartz und die Folgen“ erschienen.

 

Datum: Freitag, 08.12.2017
Uhrzeit: 17.30 Uhr – 19.30 Uhr
Ort: Stadtteilzentrum Pluto, Wilhelmstr. 89a, 44649 Herne

Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei Fragen können Sie sich gerne an die Koordinierungs- und Fachstelle wenden.

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